Kabale und Liebe

mit Dorothea Schreiber und Dirk Bayer

Produktion: Theater Pforzheim

 

Premiere: 31.1.2007

Es hätte so schön sein können. Luise liebt Ferdinand und Ferdinand liebt Luise. Über alle Grenzen hinweg. Doch Luise und Ferdinand sind tot. Beladen mit zwei schweren grauen Kisten, in denen ihre tragische Vergangenheit steckt, ihre große Liebe ebenso wie die Kabalen, die sie letztlich trennten, treffen sie sich irgendwo zwischen Leben und Tod. Wie hat es dazu kommen können?

Die Schuldfrage zieht Ferdinand und Luise in den Strudel ihrer Lebensgeschichte hinein. Streitlustiger, als man es gerade Vergifteten vielleicht zutrauen würde, beginnen die beiden, das eben Geschehene aufzurollen, machen die Rechnung auf mit den Haupt- und Nebenfiguren ihres Unglücks, mit den Repräsentanten der bürgerlichen und höfischen Gesellschaft, mit ihren Vätern, miteinander. So entwickelt sich, mit einem Minimum an Requisiten, ein dramaturgisch klug geflochtenes, emotionsgeladenes Schauspiel, angetrieben von Leidenschaft, Rebellion und Versagen.

Für Ferdinand und Luise gibt es im Vakuum des Jenseits weder Raum für gnädiges Vergessen noch für billige Ausflüchte. Ihre Abrechnung erfolgt mit der grausamen Ehrlichkeit, zu der nur die große Liebe fähig ist, die bis zum letzten Atemzug kämpft und hofft.

 

"Vor über 200 Schülern und Lehrern hat das Stadttheater Pforzheim seine Premiere mit der mobilen Produktion des Dramas „Kabale und Liebe“ gefeiert. …

Beladen mit zwei grauen Kisten, in denen ihre Vergangenheit steckt, ihre große Liebe ebenso wie die Kabalen, die sie letztlich trennten, treffen sich Luise und Ferdinand irgendwo zwischen Leben und Tod. Wie hat es dazu kommen können, fragen sie sich und beginnen dann, streitlustiger als man es gerade Vergifteten zutrauen würde, ihre Geschichte aufzurollen und die Schuldigen zu nennen. Und so entwickelt sich ein klug konstruierter Reigen aus Leidenschaft und Standesdünkel, Machtgier und Vatergefühlen, Auflehnung und Gehorsam, Liebe und Hass.

Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie frei sind wir als autonome Personen einerseits, als Produkt von Elternhaus, Vorbildern und sozialem Umfeld andererseits? ...

Gerade die dramatische Zuspitzung und die bildhafte, pointierte Sprache ermöglichte es den Schülern, den Konflikt nachzuvollziehen."

Pforzheimer Zeitung vom 01.02.2007

 

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