NEXT
LEVEL – Let’s Play Paradise 2000 X
Überleben im Zombieland Im Rahmen der sechsten Auflage des Nürnberger Jugendtheaterfestivals
„licht.blicke“
feierte „Next Level“ Uraufführung … DieTrumpfkarte
bei „Next Level“ heißt Lena Stamm. Die überzeugt
in ihrer Rolle mit Witz und vollem Körpereinsatz. Dem Regie-Duo Noël
und Schymiczek gelingt es außerdem, mit wenig Aufwand ein Höchstmaß
an Atmosphäre und Dichte zu schaffen. Nürnberger Zeitung vom 28.10.2011 Hier können Sie die komplette Kritik
von Thomas Susemihl lesen.
Nürnberger Festival Lichtblicke endete mit einer Zeitreise via Computerspiel Auch bei der Uraufführung des teilweise interaktiven Computerspiel-Stücks
„Next Level“ ist das Publikum voll bei der Sache. Keine Frage,
die mit einer Liebesgeschichte angereicherte Computerspiel-Idee ist so
aktuell wie reizvoll und Lena Stamm füllt (neben Shaun Canty) die
Rolle der Tara mit Charme, Energie und starker Präsenz aus. Nürnberger Nachrichten vom 28.10.2011
HUGO VON TRIMBERG – Der fränkische Robin Hood
Ein Rundfunk-Kommentar von Ursula Trischler
MP3 (1,42 MB), 1:34 min Radio Bamberg vom 20. März 2010
GRINDBARTS HINTERHALT Zu Gast bei „Kapitän Grindbart“ auf dem Kanalschiff
Neptun Kurzweilige (See-)Räuberpistole mit überraschendem
Ende
Während der Neptun-Kapitän sein Schiff mit ruhiger Hand steuert,
sorgt Regisseurin Nicole Schymiczek dafür, dass der Piraten-Krimi
auch dramaturgisch zu keinem Zeitpunkt in Schieflage gerät. Die Theaterpädagogin,
die bereits Regie-Erfahrung am Theater Pforzheim, am Stadttheater Ulm
und am ETA-Hoffmann-Theater Bamberg sammeln konnte, und ihre Co-Autorin
Anja Noël präsentieren eine kurzweilige (See-)Räuberpistole,
die nicht nur mit einem überraschenden Ende aufwartet.
Auch die Inszenierung, unter den schwierigen Platz- und Lichtverhältnissen
an Bord eines Schiffes, hat die Regisseurin gut im Griff. So nutzen Grindbart,
gespielt vom Erlanger Kai S. Guenzel, und seine Darstellerkollegen aus
Bamberg, Dorothea Schreiber, Martin Lehnert, Stephan Bach und Ute Wernicke,
die Nähe zu den Zuschauern, um sie als „Anker Axel“ oder
„Backbord Bertha“ kurzerhand in ihr Spiel mit einzubinden.
Für Kostüme und Requisiten wurde Tanja Hofmann engagiert, die
jüngst die Nürnberger Opern-Produktion „Eugen Onegin“
ausgestattet hat. Nürnberger Nachrichten vom 08.09.2008
EINE WOCHE VOLLER SAMSTAGE Ohrenbetäubender Jubel für das Sams Paul
Maars „Eine Woche voller Samstage“ als Weihnachtsmärchen
am Theater Pforzheim Die
Kinder kennen ihr Sams - ... Und so nimmt es auch nicht Wunder, wenn sie
bei der Premiere von „Eine Woche voller Samstage“ im Theater
Pforzheim gleich voll mit dabei sind. Nicole Schymiczek hat dieses Musical
nach dem berühmten Kinderbuch von Paul Maar und mit der poppig-jazzigen
Musik von Rainer Bielfeldt sehr kindergerecht und mit Liebe zum Detail
auf die Bühne gebracht. Mit viel Tempo und viel Gelegenheit zum Lachen
und Staunen entspinnt sich die Geschichte vom Sams...
Eine gelungene Premiere, für die sich die jungen Zuschauer mit ohrenbetäubendem
Jubel bedankten. Pforzheimer
Zeitung vom 29.11.2006
EINE WOCHE VOLLER SAMSTAGE Sehr flott und mit Pep hat Nicole Schymiczek das Musical „Eine
Woche voller Samstage“ inszeniert. Mit witzigen Einfällen und
kleinen, netten Effekten, wenn etwa die große Uhr im Büro ihre
Ziffer verliert, entwickelt die Regie schöne Ideen und drollige Szenen.
Da ist viel Aktion auf der Bühne, für die auch die temperamentvolle
Choreographie von Johannes Kriener sorgt und das plakative Spiel mit den
Figuren. … Geschickt gelöst im durch seitliche Projektionen
Räume und Schauplätze schaffenden Bühnenbild (Ausstattung:
Tanja Hofmann) ist der Umbau zwischen den Szenen durch die drei bunt-poppigen
Kalenderfiguren. Der Enztäler vom 29.11.2006
KABALE UND LIEBE Die
Premiere fand im Schweinfurter Theater statt. Gespielt wird das Stück
in einer 75-minütigen auf Jugendliche zugeschnittenen Form auf das
Wesentliche reduziert. Dezent modernisiert, bewahrt es doch den ursprünglichen
Charakter. Nicole Schymiczek (Regie) und Anja Noël (Dramaturgie)
inszenieren Schillers Werk geschickt als zwei Personen Stück. Die
beiden Liebenden Ferdinand (Dirk Bayer) und Luise (Dorothea Schreiber)
sind zu Beginn des Stückes tot, die Handlung wird in Rückblenden
erzählt. …
Die Wandlungsfähigkeit der Darsteller ist beeindruckend.
Das Schultheaterstück soll nun mit der finanziellen Unterstützung
von ZF Sachs bundesweit an Schulen aufgeführt werden. Mainpost
vom 11.01.2006
KABALE UND LIEBE Vor
über 200 Schülern und Lehrern hat das Stadttheater Pforzheim
seine Premiere mit der mobilen Produktion des Dramas „Kabale und
Liebe“ gefeiert. …
Beladen mit zwei grauen Kisten, in denen ihre Vergangenheit steckt, ihre
große Liebe ebenso wie die Kabalen, die sie letztlich trennten,
treffen sich Luise und Ferdinand irgendwo zwischen Leben und Tod. Wie
hat es dazu kommen können, fragen sie sich und beginnen dann, streitlustiger
als man es gerade Vergifteten zutrauen würde, ihre Geschichte aufzurollen
und die Schuldigen zu nennen. Und so entwickelt sich ein klug konstruierter
Reigen aus Leidenschaft und Standesdünkel, Machtgier und Vatergefühlen,
Auflehnung und Gehorsam, Liebe und Hass.
Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie frei sind wir als autonome Personen
einerseits, als Produkt von Elternhaus, Vorbildern und sozialem Umfeld
andererseits? ...
Gerade die dramatische Zuspitzung und die bildhafte, pointierte Sprache
ermöglichte es den Schülern, den Konflikt nachzuvollziehen. Pforzheimer
Zeitung vom 01.02.2006
STONES Gestern
hatte das Stück Stones von Tom Lycos und Stefo Nantsou im Podium
des Stadttheaters Premiere. … Stones umkreist spannende Themen und
wirft unangenehme Fragen auf. Die anwesenden Schüler erkannten sich
in den Figuren wieder. Pforzheimer
Zeitung vom 10.06.2005
STONES Gestern hatte das Theaterstück in der kraftvollen Inszenierung
von Nicole Schymiczek Premiere. Rafael Meltzer und Aki Tougiannidis spielen
die beiden Jugendlichen überzeugend, bringen ihre aufgesetzte Coolness,
die unterschwelligen Machtspielchen, ihre Langeweile, die sie gewaltsam
zu vertreiben suchen auf den Punkt…. Ihre Leistung wurde von den
jungen Zuschauern mit viel Applaus belohnt. Die anschließende Diskussion
machte deutlich, dass das Stück und die Inszenierung vom Publikum
als realitätsnah eingestuft wird. …
Zur Vorbereitung der Inszenierung hat Theaterpädagogin Schymiczek
auch mit jugendlichen Inhaftierten der Justizvollzugsanstalt gesprochen.
… Heute findet in der JVA ein Schauspiel-Workshop mit Ausschnitten
aus „Stones“ statt. Pforzheimer
Kurier vom 10.06.2005
TOD Acht Monate haben sie gearbeitet, an sich, an der Gruppe,
am Stück. Jetzt war dann endlich der entscheidende Moment gekommen.
…
Vor ausverkauften Zuschauerrängen entwickelten die 17 Jugendlichen
die Geschichte. ... Philipp Lorenz gab dem unsicheren Klein viel Charakter
und kostete die Rolle bis zum Schluss aus – genau wie das Häschen
Talisa Schmid, das als sadistischer Spielleiter an seiner Seite eine gute
Figur machte. Überzeugend erfüllten auch alle anderen Jugendlichen
ihre Rollen, an denen Regisseurin Nicole Schymiczek, mit viel Energie
und Präzision mit den Darstellern bis zum Schluss gefeilt hatte.
Stürmischer Applaus belohnte die Akteure, welche die schräge
Komödie mit unverhofften Wendungen mit so viel Witz und Spielfreude
auf die Bühne brachten. Der
Enztäler vom 14.07.2006
SAGENHAFTES Eine rundum gelungene Premiere erlebten die zahlreichen Zuschauer,
die sich am Freitagabend in der bis auf den letzten Platz ausverkauften
Aula der Schloßschule einfanden. ... Viel Beifall und etliche Vorhänge
belohnten die Akteure. Die Schauspieler, die aus verschiedenen Generationen
stammen, beeindruckten mit ihrem lebendigen Spiel das Publikum. ...
Dabei machte das Stück nicht nur mit der Pfullinger Sagenwelt bekannt,
sondern hinterfragt durchaus kritisch Traditionen.
Die rundum hervorragende Leistung der Laienschauspieler, die durch ihre
große Spielfreude schon bald das Lampenfieber verloren,
gefiel dem Publikum: In den Szenen war das – auch von der Regisseurin
immer wieder gelobte Miteinander der Schauspieler spürbar. Reutlinger
General-Anzeiger vom 14.05.1999